Cebu City
Cebu City ist eine der wenigen aufstrebenden Metropolen in den Philippinen. Besonders leicht ist das am ungebremsten Bauboom der letzten Jahre zu sehen in der kein Monat vergeht ohne das irgendwo ein neuer Wolkenkratzer entstanden ist. Günstige Preis-Leistungs-Verhältnisse und teilweise gute Englischkenntnisse locken ungebremst neue Unternehmen in die Visayas um in deren Metropole Cebu City neue Zweigniederlassungen und Unternehmen zu gründen. Alleine durch neu entstandene Callcenter wurden in den letzten 4 Jahren hier fast 50000 neue Jobs gebildet. Sehenswürdigkeiten gibt es wenige aber es blieb doch einiges erhalten aus der Spanischen Besetzungszeit
Sehenswürdigkeiten
Magellan Kreuz: Das Magellan Kreuz symbolisiert den Punkt an dem am 21. April die Christianisierung der Philippinen begonnen hat. Das Original Kreuz von Ferdinand Magellan wurde mittlerweile ummantelt und in einer kleinen Kappelle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Für ca.30 Peso übernehmen ältere Damen einen Symbolischen Tanz bei dessen Abschluss Kerzen am Magellan Kreuz aus Dankbarkeit niedergelegt werden. Besonders zu erwähnen sind noch die Deckenmalereien in der kleinen Kapelle die wohl die ersten Stunden der Missionierung zeigen
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Basilica de Santo Nino: Die Santo Nino Kirche war die erste in den Philippinen gebaute Kirche. Wobei der Name der Kirche in Gedenken an das erste in den Philippinen gegründete Santo Nino Kloster erst später in Basilica Santo Nino geändert wurde. Ursprünglich hieß die vom Spanischen Augustinermönch Andres de Urdaneta gegründete Kirche noch San Agustin Church bevor sie im Jahre 1965 von Papst Paul VI in Basilica del Santo Nino umbenannt wurde. Ingesamt wurde die Kirche 4x gebaut da sie schon zweimal dem Feuer zum Opfer viel und einmal die Bausubstanz nach gegeben hat. Die Grundsteinlegung für die uns heute bekannte Kirche wurde im Frühjahr 1735 vollzogen.
Die Santo Nino Kirche verdankt ihren Platz der Santo Nino Figur die von Ferdinand Magellan an den damaligen Herrscher Rajah Humabon übergeben wurde und knapp 40 Jahre später an dem heutigen Platz der heutigen Santo Nino Kirche wieder entdeckt wurde.
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Fort San Pedro: Fort San Pedro wurde vom Eroberer Legaspi im Jahre 1565 erstellt. Namensgeber des Forts war eins der Schiffe von Legaspi. Das kleinste Fort der Philippinen ist gleichzeitig auch das älteste welches ursprünglich als reines Holzfort geplant war. Auch heute noch hängt eine Zeichnung vom Holzfort in der Eingangshalle die Legaspi auf dem Holzfort zeigt Im Jahre 1738 wurde es dann zu einem Stein Fort umgewandelt als Abwehr gegen feindliche Muslims. Während der Besetzung durch die Japaner wurde es sogar mehrfach unter Beschuss genommen wovon bis heute einige Einschusslöcher zeugen. Heute besteht es aus ca. 7-8 Meter hohen Steinmauern und untersteht dem Philippine Tourism Authority (PTA). Das Fort welches heute ein Museum ist kann täglich in der Nähe von Peer 1 besichtigt werden. Besonders ist noch eine wunderschöne Madonnenfigur mit Kind (The Virgin of Remedies) zu erwähnen die wohl die zweit älteste der Philippinen ist.
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Museum Sugbo: Das Museum Sugbo scheint das wohl wichtigste Museum in den Visayas zu sein da es bedeutende kulturhistorische Stücke der Philippinischen Geschichte zeigt. Sugbo ist dabei der alte Name den Ferdinand Magellan der Insel Cebu einst gab. Sehr schön aufgeteilt in die verschiedenen Epochen der Philippinischen Geschichte zeigt das Museum verschiedene Artefakte aus allen Zeiten. Wobei die wichtigsten Epochen die vor den Spaniern, die Spanische Besetzungszeit, die Amerikanische Ära und die Zeit danach. Es werden Alte Aktien von Tabak Konzernen, Notgeld (Guerilla Money) sowie alte Postkarten aus der Gegend von Cebu ausgestellt.
Besonders wird dabei auch auf die Japanische Besetzungszeit eingegangen wo nicht nur schwere Waffen und Bomben ausgestellt werden sondern auch Original Dokumente der Japaner gezeigt werden wie die Strafen aussehen wenn man z.B. altes Geld noch akzeptiert. (Todesstrafe)
Für mich persönlich war die Halle wo über die Bergung eines Schiffes berichtet wurde welches altes Chinesisches Porzellan und Tonkrüge geladen hatte am interessantesten. Aber ich denke hier hat jeder seine eigenen Vorlieben. Für Touristen war der Eintritt 80 Peso und Einheimische bekommen 50% Rabatt. Also auch Expats wenn sie ihre Alien-Certificate vorzeigen.
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Tao Tempel: Der Tao Tempel ist mit Sicherheit eine der besonderen Sehenswürdigkeit in Cebu City die man sich auf jeden Fall anschauen sollte. Es ist ein besonders schöne Tempel Anlage die man kostenfrei besichtigen darf. Jeder Besucher ist herzlich Willkommen solange er sich ruhig verhält und sich an die Regel hält das man vom Inneren der Tao Tempel keine Bilder macht. Fotografieren ist erlaubt aber nur von außen und nicht die inneren Bereiche. Jeder Taxifahrer bringt einen gerne zu dem Tempel des Daoismus aber man sollte immer einen Deal mit dem Fahrer machen das er wartet. Aktuell sollte ein Aufschlag von 250 Peso die Stunde normal sein und jeden Taxifahrer zufrieden stellen.
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Heritage of Cebu: Das Heritage of Cebu Monument stellt verschiedene für Cebu wichtige Ereignisse dar die in den letzten Jahrhunderten stattgefunden haben. Bei einer Bauzeit von nur 3 Jahren wurde das Monumentalische Kunstwerk im Dezember 2000 fertig. Der einheimische Künstler Eduardo Castillo stellt in dem Monument einige Szenen und berühmte Gebäude dar. Dabei sind besonders zu erwähnen:
- Die Santo Nino Prozession
- Eine Katholische Messe
- Der Kampf zwischen Lapu Lapu und Ferdinand Magellan
- Präsident Sergio Osmena Sr
- Heilige Pedro Calungsod
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Restaurants
Black Angus: sehr kleines Steakhaus auf der Mangoavenue wo man sich nur auf Steaks spezialisiert hat. Mein Geheimtipp für Steakfreunde
Lighthouse : Eins der schönsten und angenehmsten Restaurants in Cebu City. Besonders gut geeignet wenn man mal Gäste einladen möchte. Das Lighthouse Restaurant bietet gute Philippinische Küche bei angenehmer Atmosphäre. Eine Liveband bestehend aus Drei Blinden sorgt für permanente Begleitmusik die nicht zu aufdringlich ist wenn man sich einen Tisch in der Mitte des Raumes sucht. Dem Taxifahrer einfach Lighthouse auf der Mango sagen
Banana Leaf: eins meiner absoluten Lieblingsrestaurants was Asiatische Küche anbelangt. Seit Jahren schon bekommt dieses Restaurant die Auszeichnung eins der Top100 Restaurants der Philippinen zu sein. Angeboten wird hier Indonesische, Thai und Philippinische Küche in einem einzigartigen geschmackvollen Mix.
Old Spaghetti House: Für alle Pasta Liebhaber gibt es im SM ein kleines Italienisches Restaurant welches eine Kette zu sein scheint, zumindest habe ich letztens auch in Manila eins gefunden. Die Nudeln schmecken wie beim Italiener und die Sauce ist NICHT gezuckert wie es hier ja leider gang und gebe ist.
Maya: Ein rein im mexikanischen Style gehaltenes Restaurant was die Küche aus Mexiko sehr gute wieder spiegelt. Allerdings etwas teurer pro Nase muss man schon mit 700-800 Peso pro Person rechnen inklusive Getränke.
Cebu City Hotels
Meine drei Top Hotels sind diese folgenden wo das Übernachten immer ein Genuss ist und man sich keine Sorgen machen muss morgens ein schlechtes Frühstück zu bekommen. Allerdings liegen alle 3 Hotels bis auf das Marco Polo in der Spitzenklasse leider auch was den Preis anbelangt..
Plantation Bay in Mactan
Marriott gleich neben dem Ayala Center
Marco Polo
Unterhaltung
Travestie Comedy Bar an der Mango. Für einen kleinen Eintritt von 100 Peso bekommt man hier eine sehr lustige Liveshow geboten jede Nacht. Vorsicht die ersten zwei Sitzreihen werden auch schon mal gerne in die Travestie Show mit einbezogen. Die Show ist zwar teilweise auch auf Cebuano aber die Sprache spielt hier keine wichtige Rolle da die ganze Show sehr visuell aufgebaut ist.
Geldwechsler
Alco Credit
Raintree Mall nähe Robinson
Tel 032 / 2544404
Frühstücken
Am besten kann man wohl im Marriott frühstücken schon allein weil es so zentral am Ayala Center liegt. Einfach durch die Empfangshalle gerade aus durchlaufen. Es gibt hier auch einige überdachte Außen Sitzplätze die aber meist schnell weg sind. Das Frühstücksbuffet bietet die übliche Amerikanisch / Europäische Küche an. Der Küchenchef spricht sogar sehr gut Deutsch weil er einige Jahre in der Schweiz gelebt hat
Nutten / Bargirls
Offiziell ist Prostitution wohl verboten aber da die Barbetreiber wahrscheinlich die Gruppe der größten Steuerzahler sind ist auch Cebu City wie alle andere Philippinischen Großstädte von Bars überzogen. Auf der Mango Street reiht sich eine Bar an die andere wo junge Bargirls sich als Nutten anbieten.









































